Gerd
Heidemann: Der Nazi-Tick
Die
Hitler-Tagebücher sollten die Story seines Lebens werden
– doch sie wurden sein Ruin. Der ehemalige
Stern-Reporter Gerd Heidemann präsentierte Ina Almeroth und
Marina Leunig seine ganz eigene Erklärung für die größte
Ente der deutschen Pressegeschichte.
Gerd Heidemann wird am 4. Dezember 1931 in Hamburg-Altona
geboren, wo er bis heute lebt. Seine berufliche Laufbahn
beginnt er als Fotograf. 1955 wird er fest beim
Stern angestellt. Er erarbeitet sich den Ruf,
einer der besten Reporter des Landes zu sein. Seine
Recherchen gelten als wasserdicht, bis er 1983 über die von
Konrad Kujau gefälschten Hitler-Tagebücher stürzt. Heute
ist der ehemalige Topjournalist, der im Auftrag des
Sterns die Tagebücher angekauft und als Sensation
präsentiert hat, mittellos.