Michael
Kneissler: Russisches Roulette
Michael
Kneissler versteht sich selbst als kritischer
Klatsch-Journalist. Mit Gregor Haschnik, Jessica Kunert und
Sarah Lynn Paetzel sprach er über die tägliche Produktion
von Skandalen und ihre entlastende Wirkung.
Michael Kneissler wird 1955 in Stuttgart geboren. Er
studiert Kommunikationswissenschaft und Psychologie. Danach
arbeitet er als freier Journalist mit breitem Spektrum: Er
schreibt für die Magazine
Spiegel und
Wiener, für die
Bunte, Max, P.M.,
Brigitte und den
Playboy. Kneissler begreift
seine Arbeit als investigativen People-Journalismus und
enthüllt unter anderem, wie sich Prominente von großen
Firmen sponsern lassen. Im Wiener und im Stern inszeniert
Kneissler Skandale: Als Undercover-Reporter sucht er nach
Auftragskillern und früheren Stasi-Mitarbeitern, die nach
der Wende weiter bereit sind, andere Menschen zu
bespitzeln. Außerdem ist Kneissler als Buchautor tätig und
verfasst die Reihe Papas kleine Monster, in der er sein
Familienleben beschreibt. Für das Fernsehen kommentiert
Kneissler als Society-Experte auf bissig-intelligente Weise
das Prominentenleben. Michael Kneissler arbeitet heute als
Chefredakteur der Entwicklungsredaktion Future beim
Heinrich-Bauer-Verlag in Hamburg.